Brutto-Netto · Steuerjahr 2026 · 7. November 2026
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Ein Minijob mit Verdienstgrenze liegt 2026 vor, wenn der Verdienst durchschnittlich 603 € im Monat (7.236 € im Jahr) nicht übersteigt. Bei gewerblichen Minijobs zahlt der Arbeitgeber 13 % Krankenversicherung (bei gesetzlich versicherten Minijobbern), 15 % Rentenversicherung, wahlweise 2 % Pauschsteuer sowie die Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeldumlage – zusammen höchstens 31,17 %, zuzüglich Unfallversicherung. Minijobber zahlen bei Rentenversicherungspflicht 3,6 % Eigenanteil, sofern sie sich nicht befreien lassen. Für Minijobs im Privathaushalt gelten niedrigere Arbeitgeberabgaben von höchstens 14,62 %; der Eigenanteil zur Rentenversicherung beträgt dort 13,6 %.
Der Midijob liegt 2026 im Übergangsbereich von 603,01 € bis 2.000 € im Monat. Arbeitnehmer zahlen dort reduzierte Sozialversicherungsbeiträge, die bis 2.000 € auf den vollen Anteil ansteigen. Der Arbeitgeberanteil wird ebenfalls nach einer gesetzlichen Formel ermittelt: Am unteren Rand liegt er über dem regulären Anteil und sinkt bis 2.000 € auf den regulären Anteil. Einen festen Prozentsatz für die Midijob Arbeitgeber Kosten gibt es deshalb nicht.
Oberhalb von 2.000 € gilt die reguläre Beitragsberechnung. Die Gehalt Arbeitgeberkostensetzen sich 2026 aus dem Bruttogehalt und den Arbeitgeberanteilen zusammen: Rentenversicherung 9,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,3 %, Krankenversicherung 7,3 % plus die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags (Durchschnitt 2026: 2,9 %) und Pflegeversicherung 1,8 % (Sachsen: 1,3 %). Hinzu kommen Umlagen (U1, U2, Insolvenzgeldumlage) und der Beitrag zur Unfallversicherung.
Stand: 2026. Quellen: Minijob-Zentrale (Verdienstgrenze, Übergangsbereich, Minijob-Abgaben), Bundesministerium für Gesundheit (durchschnittlicher Zusatzbeitrag). Alle Angaben ohne Gewähr; die Ergebnisse des Rechners ersetzen keine individuelle Lohnabrechnung.
Ein Minijob Gehaltsrechner ermittelt Netto und Arbeitgeberkosten für einen Minijob mit Verdienstgrenze. 2026 liegt die Verdienstgrenze bei durchschnittlich 603 € im Monat (7.236 € im Jahr). Bei gewerblichen Minijobs zahlt der Arbeitgeber Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, Umlagen und – sofern nicht individuell versteuert wird – 2 % Pauschsteuer. Für Minijobs im Privathaushalt gelten niedrigere Abgabensätze.
Gewerblicher Minijob 2026: Die Abgaben des Arbeitgebers an die Minijob-Zentrale betragen höchstens 31,17 % des Verdienstes – 13 % Krankenversicherung (nur bei gesetzlich krankenversicherten Minijobbern), 15 % Rentenversicherung, 2 % Pauschsteuer (entfällt bei individueller Versteuerung) sowie die Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeldumlage. Der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung ist darin nicht enthalten. Beispiel unter diesen Annahmen bei 603 € Verdienst: höchstens rund 187,96 € Abgaben. Minijob im Privathaushalt: Der Arbeitgeber trägt höchstens 14,62 %. Quelle: Minijob-Zentrale.
Der Midijob Rechner ermittelt Arbeitgeberkosten und Abzüge im Übergangsbereich, der 2026 von 603,01 € bis 2.000 € im Monat reicht. Arbeitnehmer zahlen dort reduzierte Sozialversicherungsbeiträge, die bis 2.000 € auf den vollen Anteil ansteigen. Auch der Arbeitgeberanteil wird nach einer gesetzlichen Formel berechnet: Am unteren Rand liegt er über dem regulären Anteil und sinkt bis 2.000 € auf den regulären Anteil.
Einen festen Prozentsatz gibt es im Übergangsbereich nicht. Die Arbeitgeberkosten hängen vom Verdienst, vom Zusatzbeitrag der Krankenkasse, vom Bundesland (Pflegeversicherung in Sachsen), von den Umlagesätzen der Krankenkasse und vom Beitrag zur Unfallversicherung ab. Wählen Sie im Rechner die Beschäftigungsart „Midijob“, um die einzelnen Anteile zu sehen.
Der Gehaltsrechner zeigt, was eine Beschäftigung den Arbeitgeber kostet: Bruttogehalt plus Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung sowie Umlagen (U1, U2, Insolvenzgeldumlage). Der Beitrag zur Unfallversicherung hängt von der Berufsgenossenschaft ab und ist als Richtwert zu verstehen.
Arbeitgeberanteile 2026 bei regulärer Beschäftigung: Rentenversicherung 9,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,3 %, Krankenversicherung 7,3 % plus die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags (durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026: 2,9 %), Pflegeversicherung 1,8 % (Sachsen: 1,3 %). Hinzu kommen Umlagen und Unfallversicherung; oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigen die Beiträge nicht weiter.